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Kevin
Anfänger
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Beiträge: 16
Wohnort: Stuttgart
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 Studiengebühren
Studiengebühren sind ja ein allgegenwärtiges Thema, was viele hier im Forum bestimmt auch selber betrifft. In immer mehr Bundesländer werden Studiengebühren eingeführt, hauptsächlich in Unionsregierten Ländern. Ein Semester kostet ungefähr 500 euro!
Ist es ok für Bildung zu zahlen?
Wie steht ihr dazu?
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| 09.01.2007, 16:02 |
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RedGirly
Einsteiger
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Beiträge: 43
Wohnort: Rostock
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Studiengebühren sind aboluter Blödsinn. Studiengebühren sind sozial ungerecht, weil sich Leute mit wenig Geld kein Studienplatz leisten können. Dann hätten wir ja die Klassengesellschafft definiert: Leute mit viel Geld können sich problemlos ein Studienplatz leisten, hingegen Leute aus ärmeren sozialeren Schichten haben diese Chance nicht.
Bildung muss für die ganze Bevölkerung zugänglich sein, also darf sie nichts kosten da sie sonst Menschen ausschließt.
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| 09.01.2007, 20:15 |
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Henne
Anfänger
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Beiträge: 20
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Kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen.
Ich kann mich auch nicht wirklich mit Studiengebühren anfreunden! Seh doch auch nich das wirklich gerechte für geringverdienende Familien.
Aber es ist auch klar das in Bildung Deutschland mehr ausgeben muss, aber mit Gebühren ist kein guter Weg gefunden.
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| 09.01.2007, 21:25 |
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sb23
Stammposter
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Wohnort: Brandenburg
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Die CDU und CSU fordert ja nicht aus Spaß Studiengebühren! Sondern es geht darum, dass die deutschen Fachkräfte auf den hohen Standard ausgebildet werden können wie in den Jahren davor. Ich denke auch das 500 euro nicht zu viel für ein Semester sind. Zudem gibt es für Studenten verschiedene Möglichkeiten um an dieses Geld zu gelangen:
- Studenten können nebenbei Arbeiten
- Stipendium für Studenten
- Studentenkredite
Ich sehe wie viele nicht das Problem eines Kredits. Viele wollen nicht verschuldet ins Arbeitsleben gehen, auf deiner einen Seite verständlich, auf der anderen widerum nicht. Studenten haben nämlich nach dem Studium nämlich viel bessere Möglichkeiten an Jobs zu gelangen und sie verdienen im Durchschnitt mehr Geld. Da die Rückzahldauer der Kredite auch sehr hoch angelegt ist, sollte es da auch keine Probleme geben.
Der Alltag in Unis sind volle Hörsäle und schlechte Ausstattungen. Dagegen wird mit dem Geld ja auch vorgegangen. Zudem ist es auch nicht die Aufgabe des Staates den Menschen alles kostenlos zu ermöglichen.Besonders nicht wenn darunter die Qualität leidet. Deshalb sind die 500euro eine sinnvolle Investition für die Zukunft.
p.s: außerdem wird es langzeitstudenten in der hohen anzahl auch nicht mehr geben
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| 10.01.2007, 01:23 |
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Benny
Stammposter
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Beiträge: 185
Wohnort: Jena
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Studiengebühren sind schon allein deswegen sinnlos, weil sie die finanzielle Situation der Hochschulen nicht verbessern, da die Länder ihre Hochschulfinanzierung in dem selben Maße zurückfahren werden wie die Einnahmen durch Studiengebühren dazukomen. An den Beispielen von anderen Ländern konnte man sehen, dass es den Hochschulen nach der Einführung von Studiengebühren finanziell schlechter ging, als vorher.
Und des ist nun einmal so, dass Leute, die finanziell schlechter dastehen sich dann kein Studium mehr leisten können. schon heute beginnen viele Leute aus ärmeren Familien kein Studium, weil es ihnen zu teuer ist und das würde durch die Einführung von Studiengebühren noch verstärkt werden.
- Kredite
Wer einen Kredit aufnimmt startet hoch verschuldet ins Berufsleben. Normal würde man nach dem Studium vielleicht heiraten und eine Familie gründen, aber so wird man erst mal Schulden abbauen wollen. Deshalb sind Studiengebühren auch in Hinsicht auf die Bevölkerungsentwicklung fatal.
- Stipendien
Es gibt nich genügend Stipendien, um die sozialen Negativwirkungen abfedern zu können. Man bräuchte dafür einen riesigen und gut funktionierenden Stipendienapparat und den kann man in absehbarer Zeit nicht aufbauen.
- Arbeiten
Wenn Studenten nebenbei noch einen Job haben, durch den sie ihren Lebensunterhalt und ihr Studium finanzieren müssen, dann haben sie zu wenig Zeit fürs Studium. Deshalb wird es dann auch nicht weniger, sondern viel mehr Langzeitstudenten geben.
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| 10.01.2007, 10:38 |
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Oberbayer
Mitglied
Anmeldedatum: 07.01.2007
Beiträge: 91
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So wie Studiengebühren so gut wie überall eingeführt werden, sind sie in der Tat nicht ideal!
Ich muss sagen, dass ich es grundsätzlich schon richtig finde, dass die Leute, die die Kosten verursachen, also wir Studenten sich auch daran beteiligen!
Allerdings nicht schon während der Studienzeit, sondern anschließend! Ich finde es nicht gerecht, dass die Krankenschwester oder der Schichtarbeiter die Hochschulausbildung des Arztsohns oder der gelangweilten Societytochter bezahlt - oder die von dem, der ihn 5 Jahre später auf die Straße setzt. Deswegen ist es wirklich ein soziales Gebot, diese Gebühren einzuführen - nur eben anders. Von der (ökonomischen) Lenkungsfunktion und der dadurch wohl besseren Studienvorbereitung im Sinne von Studienfach- und ortwahl, etc. will ich gar nicht wirklich sprechen.
Ich denke, dass derjenige, der aufgrund seiner Hochschulausbildung später ein höheres Gehalt erziehlt, davon etwas an die Uni zurückgibt! Mir schwebt eben eher das australische System vor!
Mit dem Stipendiensystem stimme ich meinen Vorredner vollkommen zu! Ich habe das Glück und die Ehre Stipendiat eines Begabtenförderungswerks zu sein und man muss einfach sagen, dass das das Studentenleben stark erleichtert! Aber es ist halt auch wirklich so, dass es diese Plätze nicht wie Sand am Meer gibt!
@Benny:
Die Fehler, die in anderen Ländern gemacht wurden, müssen wir ja nicht zwangsweise wiederholen! Wir machen einfach ganz neue, s.o. - LEIDER!
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| 10.01.2007, 13:55 |
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Made in Germany
Vielschreiber
Anmeldedatum: 10.01.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Halle (Saale)
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Bildung muss kostefrei bleiben.
Es muss einfach für jeden jeder ihm passende Bildungsweg kostenfrei zuganglich sein. Ich bin froh, dass die CDU in Sachsen-Anhalt nein zu Studiengebühren sagt. Andererseits finde ich es nicht gut das Blidung Ländersache ist.
_________________ "Niemand tut wissentlich böses" (Sokrates)
Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. (Johannes Rau)
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| 10.01.2007, 18:30 |
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AlphaX2
Neuling
Anmeldedatum: 06.01.2007
Beiträge: 4
Wohnort: Land Kreis Löbau-Zittau
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Ich halte es auch für sehr unklug Studiengebühren zu verlangen, Bildung muss frei zugänglich und kostenlos bleiben.
Auch sehe ich das Problem das die Qualität an den Unis nicht steigen wird, da die Länder dieses Geld sehr sicher missbräuchlich für andere Haushaltslöcher verwenden werden.
Und wenn ich überlege welchen Streß, Freunde von mir haben um überhaupt Job und Uni unter einen Hut zu bekommen so das sie sich Unterkunft , Essen usw. leisten können, weiß ich nicht wie man dann noch aller 6 Monate 500,00 € locker machen soll ohne dabei in eine Schuldenfalle zu geraten, außerdem ist es nicht zwangsläufig der Fall das studierte Personen besser verdienen.
Sozialpädagogen oder -arbeiter werden zwar überall benötigt allerdings hat der Staat und somit ja auch die Träger kaum Möglichkeiten diese Leute ausreichend zu bezahlen.
Wie oben schon gesagt wurde kommt die negative Wirkung bei der Familiengründung noch dazu.
Liebe Grüße...AlphaX2
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| 11.01.2007, 18:22 |
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Doro
Mitglied
Anmeldedatum: 13.01.2007
Beiträge: 96
Wohnort: Süttorf
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Bin ebenfalls der Meinung, dass Bildung kostenfrei sein sollte.
Jedoch wäre es für mich noch wichtiger, dass alle die Möglichkeiten haben, überhaupt die Zugangsberechtigung zu einer Hochschule zu erhalten. Deshalb bin ich nicht nur für die Abschaffung von Studienbeiträgen, sondern vor allem für die Einführung von kostenfreien Kindergärten(am besten mit mind. einem Jahr Pflicht und bilingual, um Pisa zu überlisten)!
Es kann nicht sein, dass bereits der Zugang zur ersten Stufe auf dem Bildungsweg (und da sehe ich den Kindergarten, er bereitet auf die Schule vor und dort können bereits Sprachfähigkeiten und Interesse an der Welt und zwischenmenschlichen Beziehungen erlangtwerden) nur für Priviligierte möglich ist.
_________________ Alle Menschen sind Ausländer - Fast überall!
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| 13.01.2007, 18:06 |
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Alphatier
Anfänger
Anmeldedatum: 16.01.2007
Beiträge: 27
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 Studiengebühren
Meiner Meinnug nach sind die Studiengebühren generell gesehen eine gute Idee.
Ich finde nur das nicht alle diese Geühren bezahlen sollten! Ich möchte nur kurz einen Teilaspekt erwähnen warum diese Gebühren erhoben werden. Sie werden gefordert von allen Studenten, weil es zu viele Studenten gibt, die die Regelstudienzeit zu weit überziehen und dem Anschein nach nicht in die Arbeitswelt wollen oder sich dafür nicht bereit fühlen. Ich denke es wäre richtig Studiengebühren zu erheben ,aber nich alle damit zu belasten,sondern nur für die die Regelstudienzeit überschreiten.Erst ab diesem Zeitpunkt sollte für jedes weitere Semester eine gewisse Gebühr erhoben werden, da diese Studenten die Plätze für weitere Studenten blockieren. Somit würde man auch nicht diejenigen bestrafen, die sich an die Regelstudienzeit halten und schnellst möglich ihr Studium hinter sich bringen wollen.
Wenn aber darum geht den Finazbedarf der Hochschulen allgemein zu decken, muss man bedenken das dieser nicht dauerhaft zu decken ist aus öffentlicher Hand, da der Staat schließlich auch nicht endlos Geld zu Verfügung hatund es auch nicht seine Aufgabe ist alles kostenlos anzubieten. Also muss doch ein Weg gefunden werden um einen hohen Standart zu ermöglichen und den dann auch zu halten. Warum sollten also die Studenten nicht dazu beitragen eine hohe Qualität an ihrer Uni zu ermöglichen,sie wollen doch auch einen Studienplatz,wo die Hörsäle nicht überfüllt sind und die Ausstattung eine gute Lernatmosphäre bietet. In meinen Augen sollte derjenige der so etwas fordert auch dazu beitragen. In diesem Punkt kann ich nur sb23 zustimmen.
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| 16.01.2007, 19:10 |
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Benny
Stammposter
Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 185
Wohnort: Jena
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Langzeitstudiengebühren sind schon akzeptabel. Allerdings sollte es da auch großzügige GHärtefallregelungen geben. (Bei uns in Thüringen muss man ja auch schon 500€ pro Semester zahlen, wenn man die Regelstudienzeit um mehr als 4 Semester überzieht.)
Allerdings kann man bei Studenten, die nie zu den Lehrveranstaltungen gehen und deshalb so lange studieren nicht davon reden, dass sie Plätze für weitere Studenten blockieren.
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| 17.01.2007, 20:53 |
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Humanist
Site Admin
Anmeldedatum: 31.12.2006
Beiträge: 231
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Ich habe zu diesem Thema gerade ein paar interessante Zahlen gefunden. Im Land Niedersachsen ist die Zahl der Erstsemester nach der Studiengebühreneinführung um 11 % zurückgegangen. Dies kann denke ich nicht unser Ziel sein, angesichts der Tatsache, dass in der PISA-Studie auch bemängelt wurde, dass in Deutschland zu wenig Menschen ein Hochschulabschluss erreichen, und uns in einigen Jahren ein akuter Fachkräftemangel droht.
Gleichzeitig ist bundesweit die Zahl der Abiturienten, die sich um eine Lehrstelle beworben haben nach der Einführung von Studiengebühren in einigen Ländern um 9% gestiegen. Kann man auf den ersten Blick sagen: okay, einfache Umverteilung vom Studium in die Ausbildung. Erst auf den zweiten Blick wird klar, was das bedeutet: Durch die wachsende Zahl an Bewerbern mit Abitur sinken die Chancen von Bewerbern mit niedrigen Abschlüssen rapide und fördert so die Jugendarbeitslosigkeit ab.
Ich denke diese Entwicklung kann nicht unser Ziel sein und deswegen lehne ich Studiengebühren ab, weil sie egal wie gut abgefedert und nachträglich erhoben Menschen mit weniger Geld vom Studium abschrecken und das Recht auf Freiheit der Bildung einschränken.
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| 18.01.2007, 01:05 |
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solcu
Stammposter
Anmeldedatum: 23.12.2008
Beiträge: 188
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Stimme made in germany vollkommen zu
Vorallem beim letzten Aspekt :
Bildung soll Länder Sache sein??
Ich dachte die Kanzlerin hätte die
"Bildungsrepublik"
ausgerufen???
bildung muss sache des Bundes sein!
Auf dem globalen markt ist know-how
eines der wichtigsten "produkte"
deutcshlands...
ich finde es ok das man NACH dem
Studium der Uni finanziell hilft...
Und man muss an die Mentalität
der jugendlichen denken:
wer will Geld bezahlen um zu lernen
wen man mit dem ABI sehr leicht an
jobs ran kommt die eigentlich für
realschüler gedacht sind??
Gerade in Deutschland solten studiengebühren verboten sein
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| 25.12.2008, 15:30 |
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cato
Einsteiger
Anmeldedatum: 29.11.2009
Beiträge: 38
Wohnort: Steinach
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"Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird ein Recht auf Bildung nicht ausdrücklich normiert. Jedoch ergibt sich das Recht auf Bildung(smöglichkeiten) aus den im Grundgesetz festgeschriebenen Grundrechten. Das elementare Grundprinzip der Menschenwürde verbietet es, Menschen Bildungschancen willkürlich vorzuenthalten. Das Verfassungsprinzip der Gleichberechtigung verbietet es, Menschen wegen des Geschlechtes, der Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, des Glaubens, der religiösen oder politischen Anschauungen oder einer Behinderung wegen beim Erwerb von Bildung zu benachteiligen oder zu bevorzugen. Das beschlossene Diskriminierungsverbot nach dem (finanziellen) Vermögen eines Menschen gemäß Artikel 2.2 IPwskR wurde jedoch seit der Unterzeichnung des Pakts 1968 bis heute nicht in Artikel 3 des Grundgesetzes umgesetzt." Wikipedia
Der "Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte" wurde am 19. Dez. 1966 von der UNO verabschiedet und am 09. Okt. 1968 von der BRD unterzeichnet. Der IPwskR verlangt also ausdrücklich, die finanzielle Diskriminierung zu unterlassen. Die BRD hat es in nunmehr 41 Jahren Zugehörigkeit zum IPwskR nicht geschafft, ihre Politik darauf abzustimmen. Im Gegenteil, in weiser Voraussicht macht man erst gar nicht den Versuch, bestimmte teile des IPwskR umzusetzen, denn dadeurch erspart man sich den Vorwurf, dagegen zu verstoßen. Zumal ja im Grundgesetz einRecht auf Bildung erst gar nicht erwähnt wird, wozu denn auch. Die Armen können dumm bleiben, da hat man weniger Ärger mit ihnen.
MfG cato
_________________ Ceterum censeo, Carthaginem esse delendam.
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| 02.12.2009, 18:31 |
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 04.09.2010, 19:08 | Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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