Der Staat ist völlig Pleite. Der letzte Schub waren die Bankenkrisen, wo XXX Milliarden für Bankrottbanker bezahlt werden mussten. In Bälde werden vermutlich Zahlungen an EU-Bankrottstaaten erfolgen. Die Politik sagt dazu "wir haben die letzten Jahre über unsere Verhältnisse gelebt" und nun muss eisern gespart werden.
Gewiss muss gespart werden. Aber wo und wie?
Ich selbst hätte dazu Vorschläge:
1. Einführung eines Mindestlohns von 9,50 - 10,00 Euro. Dadurch würde der Staat Milliarden an Hartz4-Zahlungen einsparen.
2. Die an Bankrottbanken geleisteten Zahlungen müssen zurückgefordert werden. Klagen von "Giermanagern" nach Bonis (trotz Bankrott) gesetzlich verbieten.
3. Aufhebung der Steuergeschenke an Hotels, die durch die Mövenpickpartei durchgedrückt wurden.
4. Zeitlich begrenzter "Soli" für die Hochverdiener. Wären m. E. für Einkommen / Erträge > 100.000 Euro. Wer also unter 100.000 hat wäre gar nicht betroffen. Ein Direktor mit 200.000 Euro hätte dann 10% = 10.000 Euro Soli zu zahlen. Sein Einkommen würde sich also von 200.000 auf 190.000 verringern. Das wäre gewiss keine Enteignung und keine unsoziale Härte.
Es wird ja oft behauptet es wäre kein Geld vorhanden. Ein Witz. Es ist derart viel Geld da, dass es verbrannt wird. In Deutschland leben etwa 430.000 Millionäre. Auf der Millionärsmesse werden Zigarren verkauft, in Gold eingewickelt für 500 Euro/Stück.
Ich will diese Leute nicht enteignen. Es ist ja auch nicht strafbar sein Geld zu verbrennen, aber damit einen kleinen Teil zur Staatsfinazierung (Soli) zu leisten, sollte zumutbar sein. Die Reichen würden dadurch auf kein Kilo Kaviar und auf keine Flasche Mouton Rotschild verzichten müssen. Sie würden es gar nicht merken.
Die Regierung sieht dies gänzlich anderst. Bloß den Geldadel nicht verägern. Warum auch? Es gibt doch Alternativen! Man kann arbeitslosen Müttern das Elterngeld von 300 Euro streichen. Und wozu braucht eine Oma mit Witwenrente einen Heizkostenzuschlag? Es gibt doch warme Teppiche und kalt Duschen ist gesund (...Zitat Sarrazin).
So wird die Entwicklung weitergehen, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Kürzlich im Fernsehen gehört, wir steueren auf das 17. Jahrhundert zu. Da hatten 2% der Bevölkerung 100% des Wohlstandes, 98% hatten nichts.
Da kann man nur sagen, schönen Gruß an H. Westerwelle und seine Brut.

